Oberhof ist alljährlich Austragungsort des inzwischen legendären Biathlon-Weltcups.
 
 

102 000 Biathlon-Fans waren 2010 in Oberhof dabei

Oberhof – Nach fünf Weltcuptagen sind die Oberhofer Organisatoren "hoch zufrieden". "Es waren wieder erfolgreiche Weltcuptage. Wir sind froh, dass alles so gut funktioniert hat", sagte OK-Chef Wolfgang Filbrich.  Mit 102.000 Besuchern – das sind 4.000 Mehr als 2009 – wurde die 100.000er Grenze überschritten."Wir wollen das aber jetzt nicht immer weiter steigern. Hunderttausend ist eine stattliche Zahl. Der Dank gilten allen, die das Großereignis vorbereitet und durchgeführt haben. 


Oberhofer Weltcup-Organisatoren "hoch zufrieden"

Oberhof – Nach fünf Weltcuptagen sind die Oberhofer Organisatoren "hoch zufrieden". "Es waren wieder erfolgreiche Weltcuptage. Wir sind froh, dass alles so gut funktioniert hat", sagte OK-Chef Wolfgang Filbrich.  Mit 102.000 Besuchern - das sind 4.000 Mehr als 2009 – wurde die 100.000er Grenze überschritten."Wir wollen das aber jetzt nicht immer weiter steigern. Hunderttausend ist eine stattliche Zahl. Denn wir wollen uns ja hier auch kein Chaos organisieren."
Filbrich war nach eigenen Angaben "überrascht, dass trotz der Wetter-Kapriolen am Samstag über 20.000 Besucher" ins Stadion kamen. Der Mittwoch mit 18.500 Zuschauern war ein Phänomen –  natürlich auch dank des Feiertags in einigen Bundesländern. Das Verkehrskonzept der Organisatoren ist aufgegangen. Am Sonntag kamen 180 Busse nach Oberhof, das ist Rekord. Dass erstmals auch Pendelbusse aus Steinbach-Hallenberg eingesetzt wurden, hat die Verkehrsituation entlastet. Es gab im Vergleich zum letzten Jahr an diesem Sonntag nur kleine Rückstaus. In der Ortslage Oberhof verlief alles reibungslos.

Der Dank gilt dem tollen Publikum und natürlich den über 600 ehrenamtlichen Helfern. "Am Samstag habe ich einfach mal ein paar Ordner in den Arm genommen, um sie zu wärmen. Die Kälte war brutal, sie waren fast Eiszapfen", sagte Filbrich. Im Namen des Organisationskomitees bedankt er sich auch bei den Mitarbeitern, den beteiligten Vereinen, allen weiteren Partnern und Sponsoren.


Weltcups-Hits 2010

Die Weltcup-Hits 2010 stehen fest:

1. Antonia – Hände hoch

2. Anna Maria Zimmermann – Tausend Träume weit ( Tornero )

3. Peter Wackel – Schwarze Natascha


Natürlich gab es noch viel mehr tolle Lieder, die DJ Charly (Uwe Prütz) auflegte – darunter auch die Hits der letzten Jahre wie "Reeperbahn" oder "Flieger".


Massenstart von Oberhof: Björndalen vor Burke und Sikora

Oberhof. Der amerikanische Freund von Andrea Henkel, Tim Burke, schaffte im Männermassenstart des Oberhofer Biathlon-Weltcups einen zweiten Platz. Als Erster und mit deutlichem Vorsprung überquerte Seriensieger Ole Einar Björndalen (Norwegen) den Zielstrich. Es war sein 92. Weltcup-Sieg. Vor 25.000 Zuschauern erreichte Tomas Sikora (Polen) den dritten Platz.



Stimmen aus der Pressekonferenz:


Tomasz Sikora: „Ich habe eine Vorliebe für die Strecke und die Fans in Oberhof. Ich habe mir beim Schießen viel Zeit genommen, denn es war nicht einfach. Glück gehörte heute dazu.“

Tim Burke: „Ich verbringe gerne Zeit in Oberhof und fühle mich sehr wohl hier. Beim heutigen Rennen war viel Taktik gefragt. 
Es war so wahnsinnig nebelig.“

Ole Einar Bjoerndalen: „Heute habe ich langsam angefangen, sonst wäre ich nicht im Ziel angekommen (lacht). Das Schießen war sehr wichtig, ich hatte 19 Treffer. Der Nebel war der Wahnsinn, ich habe nichts gesehen! Langsames Schießen gefällt mir überhaupt nicht, das war also ein Neuanfang für mich. Insgesamt war ich sehr zufrieden. Jetzt freue ich mich auf Ruhrpolding.“


Trostpflaster für Darya Domrachewa

Oberhof. Darya Domratschewa war am Sonntag erneut der Pechvogel von Oberhof. In Führung liegend schoss sie beim dritten Schießen auf die falschen Scheiben. Bereits im Vorjahr war ihr ein Missgeschick im Oberhofer Massenstartrennen passiert. Damals hatte sie den Stehend-Anschlag mit dem dem Liegend-Anschlag verwechselt. Als kleines Trotspflaste gab es bei der Siegerehrung einen Schneemann und ein T-Shirt vom Veranstalter. Und natürlich genauso viel Beifall wie für die Siegerinnen.