Russisches Duo siegt

Russisches Duo siegt

Anton Babikov und Kristina Reztsova führen Russland mit einer nervenstarken Vorstellung zum Sieg in der ersten Single Mixed Staffel der Saison. Nach einer Strafrunde steigerte sich das russische Doppel über den Verlauf des Rennens. Reztsova konnte schließlich mit einem komfortablen Vorsprung von gut 40 Sekunden als erstes über die Ziellinie in der Oberhofer ARENA am Rennsteig, wo sie schon von ihrem Teamkollegen erwartet wurde. „Am Beginn kam unglaublich Wind auf. Erst nach dem Abschnitt von Kristina wusste ich, dass wir es schaffen können, und das ist uns gelungen“, fasste Anton Babikov zusammen.

Nach Führung auf dem 7. Platz

Für Deutschland startete Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain) und führte das Feld zum ersten Stehendschießen an. Nach guten Schießleistungen (0 Fehler liegend, 1 Nachlader stehend) übergab er mit knappem Vorsprung vor Norwegen und konnte damit als erster den Staffelstab an seine Teamkollegin Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld) übergeben.

Fünf Nationen machten sich mit einem knappen Abstand von nur fünf Sekunden auf den Weg in die zweite Runde. Nach zwei benötigten Nachladern im Liegendanschlag lag das DSV-Team auf dem fünften Platz, konnte sich aber mit einer fehlerfreien Stehendeinlage von Hildebrand wieder auf den ersten Platz vorkämpfen, gefolgt von der Ukraine, Russland, Slowenien und Schweden. Nachdem sich Russland auf die erste Position setzte und den dortigen Platz bis zum Schluss verteidigen konnte, wurde es für das DSV-Duo beim Heimweltcup noch spannend. Um Platz drei gegen die Ukraine kämpfend ging es für Hildebrand auf die vorletzte Runde. Beim letzten Anschlag zwangen sie Windböen zu Geduld auf der Schießmatte, die sich letztendlich nicht auszahlte. Beim Zieleinlauf reichte es nur noch für Rang sieben.

Auffrischender Wind und österreichische Aufholjagd

Tatsächlich hatten viele Biathletinnen und Biathleten mit dem auffrischenden Wind zu kämpfen und benötigten viele Nachlader. Neben Russland mussten auch andere favorisierte Staffeln kreiseln, wobei Italien, Norwegen und Frankreich mit vier respektive fünf Strafrunden besonders nach hinten durchgereicht wurden. Die österreichische Staffel um Lisa Theresa Hauser und Simon Eder legte mit einer Strafrunde und 13 Nachladern eine starke Vorstellung hin und konnte am Ende als Zweite auf das Treppchen laufen. „Das Laufen und auch das Schießen fühlten sich heute sehr gut an. Es ist super, dass ich nach dem schlechten Rennen gestern wieder auf dem Podest stehe“, sagte Simon Eder. Die ukrainische Mannschaft mit Artem Tyshchenko und Darya Blashko erreichte als dritte die Ziellinie.

Caroline Frenzel, Presseteam