Zwischen Kühlschrankmagneten und Glühwein

Zwischen Kühlschrankmagneten und Glühwein

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Oberhof - Ausverkauftes Haus beim Biathlon Weltcup in Oberhof und Sonnenschein führten dazu, dass auch am Samstag im Hüttendorf wieder jede Menge los war. Von früh bis spät tummelten sich hier die Besucher und probierten vor und zwischen den Rennen die verschiedenen Essens- und Getränkeangebote. Von den unterschiedlichsten Orten waren sie in Oberhof zu Gast und freuten sich gemeinsam auf die spannenden Staffelrennen der Männer und Frauen. Einer der ersten Zuschauer waren am Staffeltag Matthias Staege und Mario Kanne aus Jena. Ab 8.30 Uhr waren sie im Hüttendorf unterwegs und stimmten sich bei Glühwein und Co. auf den Tag ein. Anders als bei den Sprintrennen schätzen sie an Rennen wie Staffel und Massenstart vor allem das Übersichtliche. Mit dem Wissen, dass der Erste, der vorbeikommt auch der Führende des Wettkampfs ist, kann man sich viel stärker auf das Anfeuern konzentrieren.

Andreas und Kerstin Backofen schlugen dagegen nicht nur bei den Verpflegungsangeboten zu, sondern auch im Fanshop: Ein Magnet für den Kühlschrank, damit sie immer an ihre Tage in Oberhof denken und ein Leibchen sprangen dabei heraus. Die beiden sind extra für den Weltcup aus Berlin angereist und verknüpfen den Weltcup-Besuch mit einem kleinen Winterurlaub. „Ich wollte ihn einfach mal von der Couch holen, weil er sonst nur von zuhause aus Biathlon verfolgt. Da hat sich das Rundum-Paket mit Anreise und Übernachtung richtig gelohnt!“.

Viele „alte Hasen“
Neben denjenigen, die den Weltcup zum ersten Mal live in Oberhof erleben, gibt es auch die alten Hasen wie Uwe Lange. Er kommt seit 1997 jährlich mit seinen Freunden zum Biathlon-Spektakel und feuert die Sportler und Sportlerinnen an. Was er von den Deutschen erwartet? „Am besten natürlich eine gute Platzierung. Aber ich will nicht zu hoch greifen, weil die Sportler sich einfach anstrengen und ihr Bestes geben sollten.“ Zur Unterstützung hat Lange auch immer eine große Deutschlandfahne dabei, die er während den Rennen nie aus den Händen lässt und schwenkt.

Einig sind sich aber alle Zuschauer: Es ist zwar schön, wenn die Deutschen um die vorderen Podestplätze mitlaufen, aber alle Sportler sind wichtig. „Anders als bei anderen Sportarten ist man nicht nur Fan einer Mannschaft oder einer Nation. Sondern alle Sportler werden gefeiert“, betont Familie Backofen. Uwe Lange ergänzt noch: „Es ist wie eine große Familie.“

Christine Ermer
Medienteam

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