DKB SKI ARENA

Die DKB SKI ARENA

Die DKB SKI ARENA befindet sich auf dem Kamm des Rennsteiges zwei Kilometer außerhalb von Oberhof. Das Weltcup-Stadion, in dem seit 1984 regelmäßig Biathlon-Weltcup-Rennen ausgetragen werden, wurde für die Biathlon-Weltmeisterschaften 2004 in den Jahren 2001 bis 2003 umgebaut. Mit der Fertigstellung der Arena hat der Reiz von Skiwettkämpfen in Oberhof stark zugenommen. Hier fanden seitdem auch Weltcup-Wettbewerbe im Langlauf und der Nordischen Kombination statt. Seit dem Jahr 2008 trägt das Stadion den Namen des Sponsors DKB.

Die DKB SKI ARENA liegt 814 Meter über dem Meeresspiegel und bietet Platz für circa 10 000 Zuschauer. Sie können von den Plätzen in der Arena selbst und von einer immer eigens für den Weltcup errichteten mobilen Tribüne die Athleten beim Wettkampf verfolgen. Die Rennen können natürlich auch an der Strecke hautnah erlebt werden. Das umfangreiche Streckennetz mit den verschieden langen Runden ermöglicht die Durchführung aller Biathlon-Wettkampfformen wie Einzel, Sprint, Verfolgung, Massenstart und die Staffel-Wettbewerbe. Zudem können die asphaltierten Teile der Strecke für das Sommertraining auf Skirollern verwendet werden.

Es hat sich viel getan

Seit dem Umbau für die WM 2004 sind schon zahlreiche Jahre vergangen. Da die internationale Konkurrenz nicht schläft und auch einige neue Standorte in den Biathlon-Weltcup-Kalender drängen, ist es dringend nötig auch am Standort Oberhof immer für Verbesserungen zu sorgen. Ziel ist es, damit den Weltcup-Status von Oberhof für die Zukunft zu sichern. Was das angeht, so hat sich in den vergangenen Jahren schon sehr viel getan. Das gilt sowohl für die allgemeine Infrastruktur als auch für das Weltcup-Steckennetz. Im November 2013 wurde ein Wasser-Speicherteich in Betrieb genommen, um die Bedingungen für die künstliche Schneeproduktion zu optimieren. Der See hat auch einen Namen („Wolfgangsee“) und Pate stand der langjährige Oberhofer Weltcup-OK-Chef Wolfgang Filbrich. Seit Oktober 2015 verfügt die DKB SKI ARENA zudem über ein hoch modernes Schneedepot. Dort können 10.000 Kubikmeter der weißen Pracht gelagert werden. Das garantiert Schneesicherheit, die Möglichkeit für beste Streckenpräparationen und damit die Durchführung von Wettkämpfen auch bei schwierigen Wetterbedingungen.

Im Dezember 2014 wurde das Multifunktionsgebäude am Grenzadler fertiggestellt. Bei den Wettkämpfen in der DKB SKI ARENA ist dort das Medienzentrum und die Sportlerversorgung untergebracht. Außerdem beherbergt es die Geschäftsstelle des Thüringer Skiverbandes und die WSRO-Skisport GmbH. Das Streckennetz rund um die Arena ist seit dem Weltcup im Januar 2015 um eine Attraktion reicher. Da feierte ein neuer Streckenabschnitt seine Premiere. Am Eingang der Zielgeraden entstand im Zuge von Umbauarbeiten ein kurzer, knackiger Anstieg zum neuen Speicherteich. Die Strecke führt weiter unterhalb von diesem entlang und über eine Abfahrt in Richtung Zielgeraden weiter ins Stadion. Das den damaligen Weltcup übertragende ZDF forderte die Zuschauer auf, Vorschläge für einen Namen für den Streckenabschnitt zu finden. Letztlich fiel die Wahl auf den Namen „Henkel-Schleife“ – eine Reminiszenz an die zweimalige Olympiasiegerin und achtmalige Weltmeisterin Andrea Henkel aus Großbreitenbach. Außerdem gibt es seit 2016 neben der kleinen und der großen Sägespänerunde noch eine mittlere Sägespänerunde.

Im Verlauf des Jahres 2016 erfolgte der grundhafte Ausbau des Teamareals. Neben den Containern und Trucks für die Skitechniker befindet sich während des Weltcups dort auch der TV-Compound der übertragenden Fernsehanstalten. Das Areal wird im Sommer als Caravan-Stellplatz genutzt. Somit ergibt sich für Oberhof und die Region auch ein touristischer Mehrwert über den Biathlon-Weltcup hinaus. In den vergangenen Jahren wurden weitere Verbesserungen an der Infrastruktur im und um das Stadion herum realisiert. Und auch in den kommenden Jahren wird sich am Grenzadler viel bewegen. Im Hinblick auf die Bewerbung für die Biathlon-Weltmeisterschaft 2023 soll die DKB SKI ARENA umgebaut werden.