Dank unermüdlicher Helfer und Schneekonzept: BMW IBU Weltcup Biathlon in Oberhof ist gesichert

Dank unermüdlicher Helfer und Schneekonzept: BMW IBU Weltcup Biathlon in Oberhof ist gesichert

Extrem milde Temperaturen, viel Niederschlag und Föhnwind: Um den Jahreswechsel hat sich das Wetter im Thüringer Wald alles andere als winterlich präsentiert. Dennoch gehen die Organisatoren des BMW IBU Weltcup Biathlon 2022 in Oberhof optimistisch in die bevorstehende Wettkampf-Woche. Die sechs Weltcup-Rennen am Grenzadler sind nicht in Gefahr.
„Die extremen Temperaturschwankungen der vergangenen Tage zeigen, dass es richtig war, das Schneemanagement neu aufzustellen. Durch die nachhaltige Weiterentwicklung im Zuge der Sanierungsarbeiten – auch an der Strecke – haben wir trotz der Föhnwetterlage die Möglichkeit, die Piste bis zum Start der Wettkämpfe gut zu präparieren. Die erwarteten Minustemperaturen ab Mittwoch werden wir zudem nutzen, um die Schneeproduktion nochmals auszuweiten. Damit sichern wir nicht nur den Weltcup, sondern schaffen eine Grundlage für gute Trainingsbedingungen des Nachwuchses nach dem Weltcup. Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz die Durchführung der Wettkämpfe sichern“, sagt Dr. Hartmut Schubert, Vorsitzender des Zweckverbands Thüringer Wintersportzentrum Oberhof (TWZ).
Schneekonzept greift
Dass die Oberhofer Organisatoren dem BMW IBU Weltcup Biathlon trotz herausfordernder Bedingungen mit Vorfreude entgegenblicken, ist nicht zuletzt dem ausgeklügelten Schneekonzept sowie den nachhaltigen Investitionen in den Standort Oberhof als Wintersportzentrum zu verdanken. Zudem ergänzt OK-Chef Thomas Grellmann: „Unsere Vorbereitungen waren und sind Gold wert. Wir können die Grundlage, die wir bereits vor und kurz nach den Weihnachtstagen erarbeitet haben, nutzen und starten damit nicht bei null.“
Aus der Kritik der Vorjahre, in denen insbesondere weiträumige Schneetransporte zu massiver Kritik führten, sind die Lehren gezogen worden. So konnte im Vorjahr unter anderem ein neues Schneelager am Rande des Streckenabschnittes „Kulle-Kurve“ in Betrieb genommen sowie das Bestandsdepot auf Höhe der Skisport-HALLE ertüchtigt
werden. Die Inbetriebnahme der neuen Pumpstation und eine darauf ab-gestimmte Beschneiungs-Infrastruktur sorgen für neue Möglichkeiten entlang der Weltcup-Strecken. Mit der aktuell in Bau befindlichen Schneelagerhalle, kann ab September 2022 zudem das letzte Puzzleteil der Oberhofer Schneekonzeption aktiviert werden.
Die Schneeauflage im Bereich der ARENA am Rennsteig und partiell auch auf den Laufstrecken wird ab heute wieder deutlich verstärkt. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, sobald der prognostizierte Nieder-schlag durchgezogen ist, erfolgt die Präparierung der Schießstandbasis. Die weiteren Wetterprognosen stimmen zuversichtlich: Spätestens ab Mittwoch sollen sich am Grenzadler Minusgrade und leichter Schneefall einstellen.
Offizielle Trainings am Mittwoch
In enger Abstimmung mit dem Race Director der Internationalen Biathlon Union (IBU), Borut Nunar, wird es am morgigen Montag kein inoffizielles Lauftraining auf den Weltcup-Strecken geben. „Wir arbeiten daran, die Strecken so vorzubereiten, dass die Teams am Dienstag ein Lauftraining auf einer Kernrunde absolvieren können. Alternativ sind die Athletinnen und Athleten dazu eingeladen, die Skisport-HALLE zu nutzen“, sagt Thomas Grellmann.
Das für Dienstag geplante offizielle Training der Männer wird aufgrund des prognostizierten Niederschlags nicht stattfinden und auf Mittwoch verschoben. Für diesen Tag ist auch das offizielle Training der Frauen terminiert.
Sportliche Grüße aus Oberhof, Susann Eberlein und Ronny Knoll
Pressesprecher