Die Biathlon-Welt zu Gast in Thüringen: Bereits 26 Nationen haben für die BMW IBU Weltmeisterschaften Biathlon 2023 in Oberhof gemeldet

Die Biathlon-Welt zu Gast in Thüringen: Bereits 26 Nationen haben für die BMW IBU Weltmeisterschaften Biathlon 2023 in Oberhof gemeldet

Athletinnen und Athleten aus mindestens 26 Nationen werden bei den BMW IBU Weltmeisterschaften Biathlon 2023 in Oberhof an den Start gehen. Nach dem Ende des zweiten Trimesters der Saison kann die Internationale Biathlon Union (IBU) Wild Cards vergeben.

Zwei Monate vor dem Start der BMW IBU Weltmeisterschaften Biathlon 2023 in Oberhof haben 25 Nationen gemeldet.

Zwei Monate vor der ersten Entscheidung bei den BMW IBU Weltmeisterschaften Biathlon 2023 in Oberhof haben bereits 26 Nationen ihre Teilnahme an den Titelkämpfen im Thüringer Wald bestätigt. Am Start sein werden Athletinnen und Athleten aus Belgien, Bulgarien, China, Deutschland, Estland, Frankreich, Finnland, Grönland, Italien, Japan, Kanada, Kasachstan, Korea, Litauen, Moldau, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Rumänien, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, der Tschechische Republik, der Ukraine und der USA.

Damit ist nun auch der sportliche Auftakt für die zweite Biathlon-WM in Thüringen gemacht. „Oberhof ist bereit für die Biathlon-Welt. Wir freuen uns sehr darauf, Gastgeber für die Stars der Szene und ihre Fans sein zu dürfen. Wer erstklassigen Spitzensport, spannende Rennen und Thüringer Gastfreundschaft erleben möchte, ist bei uns goldrichtig“, sagt OK-Chef Thomas Grellmann. Der Ausrichter rechnet in diesen Tagen mit weiteren Meldungen.

Die namentliche Meldung erfolgt bis zum 23. Januar 2023. Wie viele Athletinnen und Athleten einer Nation in den Individualrennen Sprint, Verfolgung, Einzel und Massenstart an den Start gehen können, bestimmt die Nationencupwertung der Weltcup-Saison 2021/22. Nationen auf Platz 1 bis 15 dürfen bei den BMW IBU Weltmeisterschaften Biathlon 2023 in Oberhof je vier Athletinnen und vier Athleten pro Individualrennen an den Start schicken. Nationen auf Platz 16 bis 25 können je drei Athletinnen und Athleten pro Rennen, Nationen auf Platz 26 bis 30 je zwei Athletinnen und Athleten pro Rennen starten lassen.

Olympiasieger und Weltmeister erhalten Startplatz

Zusätzlich zu diesem Kontingent dürfen Verbände die Sportlerinnen und Sportler melden, die die Individualrennen bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking sowie bei den Weltmeisterschaften 2021 in Pokljuka (Slowenien) gewonnen haben. Ein Beispiel: Weil sich Denise Herrmann zur Olympiasiegerin im Einzel gekürt hat, darf der Deutsche Skiverband bei der Heim-WM insgesamt fünf Athletinnen für den Einzel melden.

Zudem dürfen die Sieger der Verfolger der Olympischen Winterspiele 2022 und der WM 2021 zusätzlich für den Sprint gemeldet werden. Im Fall der Olympischen Winterspiele sind das Marte Olsbu Roiseland aus Norwegen und Quentin Fillon Maillet aus Frankreich, im Fall der WM 2021 die Norwegerin Tiril Eckhoff und der Franzose Emilien Jacquelin.

Neben den Vorjahressiegern erhalten außerdem die besten 15 Athletinnen und Athleten der aktuellen Weltcup-Gesamtwertung ein persönliches Startrecht. Die maximale Anzahl pro Verband beträgt demnach fünf Athleten inklusive der Top 15 bzw. sechs Athleten inklusive der Vorjahressieger.

IBU vergibt Wild Cards

Für die Nationen, die nicht in der Nationencupwertung gerankt sind, kann die Internationale Biathlon Union (IBU) insgesamt zehn Wild Cards für maximal zwei Athleten pro Nation vergeben. Das erfolgt zum Ende des zweiten Trimesters der Saison. Ab dem 22. Januar 2023 haben die Verbände drei Tage Zeit, die Wild Cards zu bestätigen. Bestätigen sie sie nicht, werden sie an den nächsten Verband weitergegeben.

Foto: Christian Heilwagen